Leonhard Kreutzmann: Biografie

BIOGRAFIE

Leonhard Kreutzmann ist der Gewinner des Menuhin Conducting Prize beim Menuhin Festival Gstaad 2026. 

Der 23-jährige deutsche Dirigent machte 2025 als Finalist der renommierten Donatella Flick LSO Conducting Competition erstmals international auf sich aufmerksam. Er fühlt sich besonders wohl im klassisch-romantischen Repertoire und überzeugt durch eine detaillierte und präzise musikalische Vision, gestützt auf fundierte Partiturkenntnisse und eigene Erfahrungen als Instrumentalist und Sänger. 

Seit seiner Ernennung zum Chefdirigenten des KHG-Orchesters Freiburg im Herbst 2024 tritt er mit dem Orchester regelmäßig im Freiburger Konzerthaus sowie in der Region auf.

 

In der Saison 2026/27 debütiert er beim Philharmonia Orchestra London, den Bochumer Symphonikern und dem Sinfonieorchester Wuppertal und setzt seine Zusammenarbeit mit dem Zentralschweizer Jugendsinfonieorchester fort. 

Als Teil des Menuhin Conducting Prize dirigiert er die Dresdner Philharmonie in der Frauenkirche im Sommer 2027.

 

Zu den Höhepunkten der letzten Jahre zählen seine Tätigkeit als Assistent von Dirk Kaftan beim Beethoven Orchester Bonn sowie die musikalische Leitung einer Vorstellung der Ketan Bhattis Oper „Die Odyssee“ am Theater Bonn. 

Weitere Engagements führten ihn unter anderem zu den Nürnberger Symphonikern, der NDR Radiophilharmonie, dem Berner Symphonieorchester, dem Murten Classics Festival, der Slowakischen Philharmonie und dem Göttinger Symphonieorchester. Bereits im Rahmen seiner Ausbildung dirigierte er renommierte Klangkörper wie das Kammerorchester Basel und das Luzerner Sinfonieorchester.

 

Aus einer Musikerfamilie stammend, erhielt Kreutzmann bereits im Alter von vier Jahren Cellounterricht, dem später Klavier-, Trompeten- und Gesangsstudien folgten. Als mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ sammelte er früh umfassende solistische und orchestrale Erfahrungen. 

Seit September 2023 studiert er Orchesterdirigieren an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Christoph-Mathias Mueller und Prof. Johannes Schlaefli, nachdem er zuvor in Frankfurt bei Prof. Vassilis Christopoulos ausgebildet wurde. Parallel zum Dirigieren setzt er sein Cellostudium bei Prof. Orfeo Mandozzi in Zürich fort. 

 

Meisterkurse bei Michael Sanderling, Jorma Panula, Ole-Kristian Ruud und Cornelius Meister sowie künstlerische Impulse von Cristian Măcelaru ergänzen seine Ausbildung. Seit 2025 ist er Stipendiat des „Forum Dirigieren", eines Programms des Deutschen Musikrats für den dirigentischen Spitzennachwuchs; 2026 wurde er in das Talent-Studio-Programm der Althafen Foundation aufgenommen.

 

SAISON 2026 / 27

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